Elektronische und programmierbare Heizkörperthermostate im Test

Alles was Sie über Heizkörperthermostate und Heizkörperregler wissen müssen!


Heizkörperthermostat Test 2015/2016

In unserem Heizkörperthermostat Test für das Jahr 2016 haben wir uns unterschiedliche elektrische, programmierbare Heizkörperthermostate genauer angeschaut und sie auf verschiedene Kriterien getestet. Nachfolgend findet man die drei Testsieger in den jeweiligen Kategorien in der Übersicht:

Honeywell Leistungssieger

Leistungssieger

Honeywell THR092HRT

Das Honeywell THR092HRT (HR92) überzeugt mit einem sehr guten Regelungsverhalten. Die aktuelle Raumtemperatur lässt sich auf dem großen, verstellbaren und beleuchteten Display ohne Probleme ablesen. Das Heizkörperthermostat ist Teil des Honeywell evohome Starter Pakets, das zusätzlich ein zentrales Bediengerät mit Touchscreen-Farbdisplay beinhaltet. Bedienbar ist das Funk-Thermostat entweder direkt am zentralen Bediengerät oder aber auch per Smartphone-App, wobei hier ein zusätzliches LAN-Gateway benötigt wird. Insgesamt bietet das Honeywell HR92 im Zusammenspiel mit den evohome-Komponenten ein Rundum-sorglos-Paket, das seinesgleichen sucht. Allerdings muss man dafür auch die einmaligen, vergleichsweise hohen, Kosten in Kauf nehmen.

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Devolo 9356 Preis-Leistungssieger

Preis-Leistungssieger

Devolo 9356 Home Control

Das Devolo 9356 Home Control Heizkörperthermostat konnte in unserem Heizkörpertest 2015/2016 voll und ganz überzeugen. Das Heizkörperthermostat reiht sich nahtlos in das Devolo Home Control ein, zudem neben Rauchmelder und Bewegungsmelder auch Tür- und Fensterkontakte zählen. So kann man beispielsweise mit einem Druck auf die Fernbedienung Lichter ausschalten und gleichzeitig die Heizkörper runter regeln. Dank Z-Wave Standard kann man das Thermostat ganz einfach per Computer via Webbrowser oder per App mit dem Smartphone steuern. Das Display ist im Vergleich zu anderen Heizkörperthermostaten etwas klein, bietet dafür aber ein beleuchtetes Display zur Konfiguration und Temperaturanzeige.


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Xavax Preissieger

Preissieger

Xavax Heizkörperthermostat

Das Xavax Heizkörperthermostat lockt mit vielen unterschiedlichen Funktionen und einer schnellen Installation. Für einen günstigen Preis bekommt man ein solides Funk-Thermostat, das dank Bluetooth via App mit Smartphone oder Tablet programmierbar ist. Die App ist für iOS ab 7.1 und Android ab Version 4.3 erhältlich. Weitere Features die zu überzeugen wissen, sind Fenster- und Urlaubsfunktion, Timer und auch eine Kindersicherung findet man in diesem elektronischen Thermostat wieder. Wer den digitalen, programmierbaren Heizkörperthermostaten noch nicht ganz traut oder generell neu in der Hausautomation ist, der bekommt mit dem Xavax Heizkörperthermostat ein gutes Einstiegsmodell für die ersten Schritt im eigenen Smart Home.


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Modelle im Vergleich


Devolo 9356 Heizkörperthermostat
Devolo 9356
HomeMatic 105155 Heizkörperthermostat
HomeMatic 105155
Eurotronic 700100406 Heizkörperthermostat
Eurotronic 700100406
Elgato Eve Thermo
Elgato Eve Thermo
ELV Typ N Heizkörperthermostat
ELV Typ N
Programmierbar
Funk
Beleuchtetes Display
App
Kindersicherung
Sonstiges
Teil des Devolo Home Control
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Steuerbar via AVM FRITZ!Box und PC
Nur über iOS-Geräte steuerbar
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Zum Test
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Erfahren Sie mehr!

Heizkoerperthermostat-test.com ist Ihr Ratgeber rund um elektrische und programmierbare Heizkörperthermostate. Neben aktuellen Tests und Kaufempfehlungen möchten wir hier auch allgemein über das Thema informieren. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu Heizkörperthermostaten:


Heizkörperthermostat-Test bei der Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat im Jahr 2008 einen Heizkörperthermostat Test durchgeführt. Insgesamt wurden dafür 11 Heizkörperthermostate im Preis von 8,50 Euro bis 120 Euro auf Herz und Nieren getestet (wobei neben elektrischen Heizkörperthermostate auch manuelle Thermostate getestet wurden und deshalb die Preisspanne so weit auseinander fällt). Da der Test der Stiftung Warentest nun schon über sieben Jahre her ist, sind die Ergebnisse nur noch bedingt mit unserem Test vergleichbar, da inzwischen viele neue Modelle auf den Markt gebracht wurden. Dennoch möchten wir an dieser Stelle die Testergebnisse mit den Testsiegern des Tests kurz vorstellen und erläutern.

Testsieger der Stiftung Warentest im Bereich programmierbare Heizkörperthermostate

Nachfolgend liegt die Betrachtung der Ergebnisse des Stiftung Warentests auf den elektrischen Heizthermostate. Testsieger ist in der Kategorie bei den programmierbaren Thermostaten das Modell ELV FHT 80B Set bzw. das baugleiche Modell Conrad FHT 80b Set (Note 1,8 – Gut) geworden. Auf den zweiten Platz folgt knapp dahinter das Modell Honeywell Rondostat HR-20E (Note 1,9 – Gut). Die Testsieger des Stiftung Warentest Test gibt es auch heute noch zu kaufen und sind damit generell ein Kauftipp.

Besonders interessant am Test war das von den Testern berechnete Einsparungspotential von Heizkörperthermostaten. Einige Hersteller versprechen hier eine Ersparnis der Heizkosten von bis zu 30 Prozent. Stiftung Warentest ist hingegen bei ihrer Berechnung für eine Beispielwohnung mit älteren Doppelglasfenstern und einer mittleren Wärmespeicherkapazität der Wände auf einen Wert von 10 Prozent gekommen. Zwar unterscheidet sich dieser Wert signifikant von den Herstellerangaben, dennoch sei damit die Anschaffungskosten je nach Höhe der tatsächlichen Heizkosten und Anzahl der Heizkörpern schon in wenigen Jahren wieder drin.


Was macht ein Heizkörperthermostat?

Ein Heizkörperthermostat sorgt dafür, dass es immer schön warm ist – oder auch nicht. Es regelt die Temperatur in einer Heizung, in dem über ein Ventil ein niedriger oder höherer Durchfluss gewährt wird. Im Mittelpunkt steht dabei das Heizungs-Thermostatventil, das den Vorlauf an Heizkörpern zur Raumheizung steuern. Es „entscheidet“, wie warm oder aber auch kalt ein Raum ist. Ist es einem beispielsweise zu kalt, dann wird das Ventil automatisch oder manuell über einen Regleraufsatz aufgedreht. In diesem Fall strömt so lange heißes Wasser durch den Heizkörper, bis eine gewisse (Raum)Temperatur erreicht worden ist. Anschließend sorgt das Thermostat dafür, dass die Temperatur konstant gehalten wird.

Heizkörperthermostate gibt es sowohl in einer mechanischen als auch in einer elektronischen Ausführung. Die Temperatureinstellung erfolgt damit entweder manuell oder automatisch (man spricht im Fall des elektronischen Heizkörperthermostat deshalb auch von einem automatischen Heizkörperthermostat. In unserem großen Heizkörperthermostat Test haben wir elektrische Heizkörperthermostate auf Herz und Nieren geprüft. Im Zuge des Smart Homes zieht diese Form der Heizthermostate immer mehr in die deutsche Haushalte ein, sodass es an der Zeit war, die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Modelle zu testen. Letztendlich macht ein elektronisches Heizkörperthermostat aber genau das gleiche wie ein manuelles: Es regelt die Temperatur im Zimmer. Das ganze allerdings vollautomatisch und mit einer gewissen Logik dahinter.


Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat?

Wie wir inzwischen wissen, sorgt das Heizkörperthermostat dafür, dass uns nicht kalt wird, in dem so lange heißes Wasser durch den Heizkörper geschleust wird, bis die gewünschte Temperatur erreicht wird. Doch wie funktioniert das? Ganz einfach, das Ventil wird über einen Temperaturfühler im Thermostatkopf gesteuert. Konkret wird dabei ein Dehnstoffelement eingesetzt , also ein Aktor der mit Gas, Flüssigkeit (z.B. Silikonöle), Feststoffe (z.B. Bimetalle) oder Schmelzstoffe (z.B. Wachs) gefüllt ist. Je nach Raumlufttemperatur dehnt sich nun das Element aus (oder zieht sich zusammen) und überträgt sich damit via Übertragungsstift (Stößel) auf das Ventil.

Dieses wiederum regelt den Durchflussquerschnitt des Heizungsvorlaufs und bestimmt damit die Durchflussmenge und so letztendlich die Temperatur. Damit die Raumlufttemperatur nun auch konstant gehalten werden kann, muss der Heizwasserdurchfluss kontinuierlich geregelt werden. Wird die gewünschte Raumtemperatur überschritten, dann dehnt sich die Ausdehnungsmasse aus und drückt auf den Übertragungsstift und das Heizkörperventil wird geschlossen. Gleiches Spiel nur anders herum beim Unterschreiten der gewünschten Raumtemperatur: Die Ausdehnungsmasse zieht sich zusammen und der Übertragungsstift geht in die Ausgangsposition zurück, damit wird das Ventil geöffnet.

Funktion von elektrischen Heizkörperthermostate

Die bisher vorgestellte Funktionsweise beschränkt sich auf die manuellen Thermostate. Elektrische Heizthermostaten funktionieren im Grunde genommen aber ebenfalls so. Statt einem Dehnstoffelement kommt hier aber ein elektronischer Fühler zum Einsatz, der die Temperatur misst. Die Heizkörperventile werden anschließend über einen Elektromotor gesteuert. Dieser Motor ist übrigens auch für das charakteristische Geräusch bei elektrischen Thermostaten verantwortlich. Für den Betrieb des Elektromotors werden Batterien benötigt, was einer der wenigen Nachteilen von elektrischen Heizreglern ist. Allerdings halten die Batterien je nach Herstellerangaben einige Jahre.

Damit die Temperaturregelung auch wie gewünscht funktioniert, müssen die Thermostatventile ungehindert von der Raumluft umgeben werden. Dies ist beispielsweise dann nicht der Fall, wenn ein Vorhang sie verdeckt oder sie durch Schränke zu sehr vom Raum abgeschnitten werden. Im übrigen spielt schon die Ausrichtung des Thermostatventils eine entscheidende Rolle. Bei den meisten Heizkörpern ist dieses nach vorne ausgerichtet. Die ist aber nicht so optimal, da in diesem Fall die Heizkörperwärme vom Temperaturfühler ebenfalls mitgemessen und damit die tatsächliche Raumwärme verfälscht wird. Sind beispielsweise 20 Grad Celsius am Thermostatregler eingestellt, kann die tatsächliche Raumwärme je nach Modell bei lediglich 18 Grad liegen. Generell ist das kein Problem, da man ja jederzeit die Temperatur erhöhen kann, wenn man den Eindruck hat, dass der Raum zu kalt ist. Für die Reaktion auf Fremdwärme (wie beispielsweise Sonnenschein) ist diese Tatsache aber nicht so optimal. Insbesondere bei neueren Heizkörpern findet man deshalb häufig die Situation vor, dass die Thermostate zur Seite, vom Heizkörper weg, zeigen.

Tipp: Damit die Ventile nicht so schnell kaputt gehen reicht schon ein kleiner Kniff, um die Lebensdauer erheblich zu erhöhen. Einfach im Sommer bzw. in der Zeit in der nicht geheizt wird, das Ventil auf maximalen Durchfluss drehen.


Vorteile und Nachteile eines Heizkörperthermostats

An kalten Wintertagen freut man sich, wenn man nach Hause kommt und man sofort von einer wohligen Wärme empfangen wird. Dennoch muss man sich die Frage stellen, warum dafür das Haus oder die Wohnung den ganzen Tag beheizt werden muss, wenn man ohnehin morgens in der Frühe das Haus verlässt und erst abends wieder zurückkommt. Es würde doch völlig reichen, wenn die Heizung etwa eine Stunde vor dem Aufstehen Schlafzimmer, Badezimmer und Co aufheizt und nach dem man das Haus verlässt wieder auf ein Minimum reduziert. Genau solch eine Heizungssteuerung kann über ein Heizkörperthermostat realisiert werden.

Dafür gibt man je Tag verschiedene Uhrzeiten samt den gewünschten Temperaturen ein, schon übernimmt das elektronische Heizkörperthermostat die automatische Regelung. Der Vorteil liegt auf der Hand, da die Heizung nicht durchgehend heizen muss, können so Heizkosten gespart werden. Hersteller von Heizkörperthermostate sprechen von einer Einsparung von bis zu 30% der bisherigen Heizkosten. Auch wenn dieser Wert sehr optimistisch ist und in der Realität kaum erreicht werden dürfte, wird man den Einsatz eines Heizkörperthermostats dennoch deutlich in der Heizkostenabrechnung spüren.

Wer aber nun Angst hat, dass es sich bei einem Heizkörperthermostat um eine komplexe Heizungssteuerung handelt, für die man sogar irgendwelche Programmiersprachen lernen muss, der kann an dieser Stelle beruhigt sein. Die Bedienung der Geräte geht leicht von der Hand und ist schnell erlernt. Entweder „programmiert“ man das Heizkörperthermostat direkt am Gerät manuell über Tasten oder man hat ein etwas technisch versiertes Gerät, bei dem die Einstellung auch per Funk bzw. WLAN über eine App funktioniert. Einmal angebracht und eingestellt übernimmt der Heizkörperthermostat regelmäßig und zuverlässig die Arbeit, sodass man sich keine Gedanken mehr um das Heizen machen muss.

Vorteile in der Übersicht

  • Höherer Komfort
  • Niedrigere Heizkosten (Anbieter sprechen von bis zu 30%)
  • Leichte Montage und Konfiguration
  • Gezielte Einstellung von gewünschten Temperaturen
  • Günstig

Nachteile auf einen Blick

  • Heizkörperthermostat kann kaputtgehen
  • Batterien müssen gewechselt werden

Welche Arten gibt es?

Heizkörperthermostat Arten im Vergleich

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen manuellen und elektrischen (automatischen) Heizkörperthermostaten. Für unseren Heizkörperthermostat Test sind insbesondere die elektrischen Heizkörperthermostate interessant, da diese interessante Funktionen und Möglichkeiten mit sich bringen. Doch auch die elektrischen Heizkörperthermostate lassen sich noch einmal weiter je nach ihrer Ausstattung differenzieren.

So beherrschen die Grundmodelle lediglich einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang, der aber dennoch das automatische Heizen der Wohnung oder des Haus ermöglicht. Alle Geräte sind dabei mit einem digitalen Display ausgestattet, über das man direkt an der Heizung die gewünschte Temperatur zum gewünschten Zeitpunkt einstellen kann. Nahezu jeder Hersteller bietet solch ein Grundmodell an, das sich vor allem für Hausautomations-Einsteiger anbietet, die für wenig Kosten ihre erste Schritte in diesem Bereich wagen möchten.

Funk-Heizkörperthermostate heben die elektrischen Thermostate dann noch einmal auf eine Stufe höher. Insbesondere die Kommunikation wird bei diesen Modellen durch die Funktechnik vereinfacht, sodass man auch bequem auf dem Sofa die Temperatur der Heizung direkt verstellen kann, ohne aufstehen zu müssen. Darüber hinaus sind die Temperatursensoren in gewöhnlichen Thermostaten direkt im Thermostatkopf verbaut, bei einem Funk-Heizkörperthermostat besteht hingegen bei vielen Modellen auch die Möglichkeit, an beliebigen anderen Stellen im Raum einen Sensor zu installieren, der dann per Funk mit der Heizung automatisch kommuniziert. Somit ist auch eine vom Heizkörper abgesetzte Temperaturmessung möglich. Weitere Funktionen, wie beispielsweise die automatische Erkennung eines geöffneten Fensters, machen Funk-Heizkörperthermostate zu den Premium-Modellen, die zu einem etwas höheren Preis keine Wünsche übrig lassen.

Ein Hybrid-Modell und damit eine Ausnahme ist der Heimeier E-Pro mit Programmierstick. Bei diesem Heizkörperthermostat liegt eine Kombination aus einem herkömmlichen Thermostatkopf und einer Steuereinheit vor. Das Besondere an dieser Steuereinheit im Vergleich zu den gewöhnlichen elektronischen Heizreglern ist bei diesem Modelle die Programmierung. Diese muss nämlich nicht direkt am Thermostat vorgenommen werden. Stattdessen kann man am Computer ein Temperatur-Zeit-Profil erstellen und dieses dann auf einen speziellen, mitgelieferten USB-Stick kopieren. Dieser USB-Stick dient wiederum als Werkzeug für die Übertragung der Einstellungen auf die Steuereinheit. Zwar kann man die Einstellungen auch direkt an der Steuereinheit vornehmen, dank fehlendem Display und umständlicher Bedienung ist dies aber nicht zu empfehlen.


Für wen lohnt sich ein Heizkörperthermostat?

Ein Heizkörperthermostat lohnt sich für jeden der Heizkosten sparenmöchte. Auch wenn die vom Hersteller versprochenen 30% Einsparung an Heizkosten wohl nur in den seltensten Fällen erreicht werden dürfte, sind dennoch Kosteneinsparungen im Bereich von 10-20% realistisch. Kein Wunder, wenn man sich die Ergebnisse der Studie PROSA – Programmierbare Heizkörperthermostate des Öko-Institut e.V. aus dem Jahr 2012, die unter anderem durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde, anschaut. Diese konnte eine Verminderung des Heizwärmeverbrauchs in einer realen Wohnung von 69% und einem Einsparpotenzial für ein typisches Einfamilienhaus von 7%-24% durch den Einsatz eines elektrischen Heizkörperthermostats (ETH Comfort 100/200 und FHT 80TF) aufzeigen. Tür-Fenster-Kontakte sollen ein zusätzliches Einsparungspotenzial von 2% bis 6% besitzen. Der deutlich niedrigere Wärmeverbrauch schlägt sich ebenfalls in einer niedrigeren Heizkostenabrechnung wieder. Natürlich haben die elektrischen Heizkörperthermostate auch gewisse Kosten, die in eine wirtschaftliche Betrachtung mit aufgenommen werden müssen. Bis diese Kosten sich allerdings amortisieren vergehen je nach Preis und Einsparungspotential aber in der Regel wenige Jahre. Allerdings kann diese Amortisationszeit sehr schwanken. So kam die Studie auf einen berechneten Zeitraum, der je nach Einsparquote und Zustände der Gebäude zwischen 6 und 1144 Monate (ungefähr 95 Jahre) schwankt. In die Lebenszykluskosten, auf die sich die Amortisationsrechnung bezieht, sind allerdings neben den eigentlichen Kosten für das Thermostat auch Batteriekosten, Reparaturkosten und Entsorgungskosten enthalten. Die Studienergebnisse zeigten vor allem, dass sich die Anschaffung eines elektronischen Heizkörperthermostats vor allem bei Altbauten rentiert, wenn ein hohes Einsparungspotential vorhanden ist.


Was kostet ein Heizkörperthermostat?

Die Kosten eines Heizkörperthermostats variieren je nach Modell. Einfache elektrische Thermostate mit einem eingeschränkten Funktionsumfang gibt es schon für einen Preis zwischen 10 und 20 Euro. Mittelklasse-Modelle, die oft schon per Funk steuerbar sind kann man für einen Preis um die 50 Euro je Thermostat bekommen, während die richtig guten Modelle zwischen 80 und 100 Euro kosten. Letztere sind meist ein Teil eines ganzen Hausautomationssystems, das im Vergleich zu den günstigeren Modellen mit einer enormen Funktionsvielfalt überzeugt. Generell sind deshalb die Kosten nach obenhin nicht begrenzt, je nach dem, wie viel Hightech man für die eigene Heizung benötigt.


Auf was sollte man beim Kauf achten?

Als erstes sollte man vor dem Kauf entscheiden, ob man ein Funk-Heizkörperthermostat haben möchte oder aber ob auch ein Modell ohne Funk-Technologie ausreichend ist. Oft ist dies auch eine Frage des Budgets, da Funk-Heizkörperregler etwas teurer sind. Nun kann man sich auf die Suche nach den Modellen machen. Da die elektrischen Thermostate mit einem Motor verstellt werden, kommt es bei jeder Temperaturregelung zu einem kurzen Motorengeräusch. Dieses fällt je nach Modell lauter oder leiser aus. Gerade wenn man die Heizung im Schlafzimmer automatisch regeln lassen möchte und nur einen leichten Schlaf hat, sollten hier vor allem leise Heizkörperthermostate zum Einsatz kommen. In der Regel geben die Hersteller aber nicht die Lautstärke des Thermostats an, weshalb man am besten einen Blick in die Kundenbewertungen wirft und dort nach Beiträgen rund um die Lautstärke schaut. Zu beachten ist dabei natürlich, dass Kundenbewertungen sehr subjektiv sind, was der eine als sehr laut und störend empfindet, nimmt der andere gar nicht bewusst war. Im Zweifelsfall sollte man das Gerät deshalb lieber Kaufen und Testen, sodass man es im schlimmsten Fall immer noch zurückschicken könnte. Neben der Lautstärke sollte man beim Kauf vor allem darauf achten, ob das Thermostat überhaupt ohne weiteres an der heimischen Heizung anzubringen ist. Die meisten Thermostate liegen zwar auch Adapter bei, sollte man aber einen sehr speziellen Ventiltyp an der Heizung besitzen kann es sein, dass man dafür auch erst einen speziellen Adapter kaufen muss. Dies wird zwar nur in den seltensten Fällen passieren, dennoch sollte man schon beim Kauf darauf achten, um später keine böse Überraschungen zu erleben. Grundsätzlich geben die Hersteller immer an, für welches Ventil das Thermostat geeignet ist.


Wie viele programmierbare Heizkörperthermostate braucht man?

Am besten ist es natürlich, wenn man jede Heizung mit einem elektrischen und programmierbaren Heizkörperthermostat ausrüstet. Um Kosten zu sparen, sollte man deshalb die Thermostate nicht einzeln kaufen, sondern gleich im Vorteilspack. Ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall. Nicht immer macht es aber Sinn, wirklich alle Heizung nachzurüsten, insbesondere, weil die programmierbaren Heizkörperthermostat um einiges teurer sind als gewöhnliche Thermostate. Hat man Räume in der Wohnung oder im Haus, die man im Laufe des Tags nur sehr selten aber dafür über einen längeren Zeitraum aufsucht, dann kann man hier auch weiterhin manuell heizen. Dies ist beispielsweise bei einem separaten, mit einer Tür getrennten, Wohnzimmer der Fall. Bei Schlafzimmer, Küche und auch Badezimmer sollte man aber auf jeden Fall ein programmierbares Heizkörperthermostat installieren, denn nur so kann man gewährleisten, dass in der Nacht nicht geheizt wird, man am nächsten Morgen aber dennoch einen warmen Raum vorfindet.


Wo kann man elektrische Heizkörperthermostate kaufen?

Elektrische Heizkörperthermostate gibt es inzwischen in jedem gut sortierten Elektrofachhandel. Aber auch Baumärkte, wie beispielsweise Obi, Bauhaus, Hornbach oder Hagebau, haben eine Auswahl an Geräten in ihren Geschäften üblicherweise vorhanden. Ab und an findet man Heizkörperthermostate darüber hinaus auch als Aktionsprodukt in Supermärkte wie Aldi oder Lidl. Da es sich hierbei um ein saisonales Produkt handelt, findet man entsprechende Angebote meist auch eher im Herbst oder Winter in den Märkten vor. Am meisten Auswahl und viele Kundenrezensionen hat man allerdings im Internet. Hier bieten sich insbesondere große Versandhändler, wie beispielsweise mazon, oder aber auch die Auktionsplattform eBay für einen Kauf an. Bei letzterem sollte man aber nicht unbedingt auf gebrauchte Geräte zurückgreifen, da der Verschleiß meist innerhalb des Geräts am Motor stattfindet und von außen der Gerätezustand nicht eingeschätzt werden kann. Die auf heizkoerperthermostat-test.com verlinkten Produkte führen Sie alle auf Amazon.de, da nach unserer Meinung der größte Online-Händler der Welt mit einer schnellen Lieferung der Ware und einer unkomplizierten Abwicklung bei defekten oder fehlerhaften Geräten überzeugt.